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Agility, was ist das ?

 

Agility zu Deutsch Behändigkeit,  Gewandtheit, ist eine in England erstmals vor geführte Hundesportart, bei der  Hund und Hundeführer in Teamarbeit einen Parcours überwinden müssen. Der Hund  wird ohne Leine nur mit der Gestik und Stimme des Hundeführers durch den  Parcours geführt. Der Parcours hat viel Ähnlichkeit mit einem Springparcours  im Pferdesport, nur das hier noch Hindernisse hinzugefügt wurden die der Hund  über- und durchlaufen muss. Agility ist ein erzieherisches und sportliches  Spiel bei dem die Intelligenz und die Gewandtheit des Hundes trainiert wird,  wo bei die Teambildung zwischen Hund und Hundeführer gefördert wird.

 

Man unterscheidet drei verschiedene  Größen small, medium oder large, je nach Widerristhöhe des Hundes. Die Höhe  der Hindernisse wird an die Größe der Hunde angepasst. Des weiteren  unterscheidet man drei verschiedene Leistungsklassen, A 1, A 2, A 3, der  Aufstieg in die nächste Klasse erfolgt über fehlerfreie und platzierte  Leistungen.

 

Im Turnier wird ein so genannte A  Prüfung durchgeführt in der alle Hindernisse, auch die Kontaktzonengeräte  enthalten sind. Der Jumping ist eine Prüfung in der keine Kontaktzonengeräte  gestellt werden. Auf den meisten Prüfungen wird auch noch ein Spiel  durchgeführt um einmal entspannt ohne Leistungsdruck zum Abschluss zu  arbeiten.

 

 

Welche Voraussetzungen  muss der Hund und sein Besitzer mitbringen ?

 

Es können alle sozialisierten Hunde,  die sich guter Gesundheit erfreuen, Agility ausüben. Der Hund sollte nicht  Übergewichtig sein, da dies eine zusätzliche Belastung für die Gelenke  bedeutet. Weniger geeignet ist Agility für große Hunderassen wie zum Beispiel  Landseer, Neufundländer, da auch bei diesen Hunden die Belastung auf den  Gelenken zu groß wird.

 

Der Hundeführer sollte Spaß an der  Bewegung und der Beschäftigung mit dem Hund haben

Dem Menschen bietet Agility  körperliche und geistige Fitness, ein Stück Lebensgemeinschaft mit dem Hund.

 

Der Parcours

 

Der Parcours besteht aus  Sprunghindernissen (z.B. Hürden, Reifen, Mauer), Überlaufhindernissen (z.B.  Laufdiel, Wippe) Durchlaufhindernisse (z.B. Tunnel) und einem Slalom. Der  Streckenverlauf des Parcours ist immer anders, so dass dieser nicht auswendig  gelernt werden kann, sondern nur durch die geschickte Führtechnik des  Hundeführer vom Hund fehlerfrei Überwunden werden kann.

 

Der Schwachpunkt im Team Hund und  Hundeführer ist in den meisten Fällen der Mensch, welcher eine Sekunde zu spät  reagiert und den Hund in die falsche Richtung schickt.

 

Die Faszination im Agility macht die  Harmonie zwischen Hund und Hundeführer, die sich wie ein gut aufeinander  eingestimmtes Tanzpaar über den Parcours bewegen, aus.